ver.di-Online-Handlungshilfe
zur Gefährdungsbeurteilung

Interaktionsarbeit

Gefährdungsbeurteilung bei Arbeiten mit Menschen – Interaktionsarbeit humanisieren

Charakteristisch für Dienstleistungsarbeit ist das Arbeiten mit Menschen, genauer ‚mit-an-für‘: PatientInnen, KundInnen, BürgerInnen, KlientInnen, Lernende etc.: Diese Aufzählung wäre noch fortzuführen, eine Kurzformel dafür gibt es nicht. Aber einen Fachbegriff: „Interaktionsarbeit“, denn all diese Arbeitstätigkeiten gehen mit Handlungen zwischen Menschen einher. ver.di hat ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen in den Dienstleistungsbranchen. Zentrales Ziel ist es, die Interaktionsarbeit gut und gesund zu gestalten, gemeinsam mit den Beschäftigten.

Praxis-Anregungen dafür liefert unter anderem die Veranstaltungsreihe „Arbeiten mit Menschen – Interaktionsarbeit humanisieren“, die am 14. September 2018 fortgeführt wird. Die Dokumentation der Veranstaltung 2017 findet sich hier , die zur Tagung 2016 hier.

Die Online-Handlungshilfe will diese wichtige Zielsetzung durch Beiträge zur praktischen Umsetzung bei der Gefährdungsbeurteilung begleiten und unterstützen:

Dienstleistungsarbeit ist Interaktionsarbeit – Konkretisierung der Gefährdungsbeurteilung psychisch wirkender Belastungen“ gibt einen Überblick über die spezifischen Anforderungen (Gefährdungsfaktoren) bei Interaktionsarbeit, vergleicht bestehende Fragekataloge/Checklisten zur Erfassung damit und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis der Gefährdungsbeurteilung.

"Micky-Mäuse helfen nicht gegen schwierige Kunden - Arbeitsschutz-Maßnahmen bei Interaktionsarbeit" liefert nach Sichtung bisheriger Vorschläge einen umfassenden Katalog konkreter Arbeitsschutz-Maßnahmen, der mit Beteiligung der Beschäftigten für die Umsetzung in Betrieb und Dienststelle genutzt werden kann